Sitzender Gott

Eine kleine, sitzende Gottheit des El-Typs aus Bronze mit Goldauflage (Höhe 7,5 cm) wurde direkt an der Unterkante der Hausmauer eines eisen-II-zeitlichen Hauses (jüngeres Stratum) im Areal I entdeckt. Die Figurine stellt einen Gott, wie z.B. den syrischen El, in segnender Haltung dar und ist vielleicht als Gründungsopfer zu deuten.

Die Vorgängerbebauung wurde zwischen 1270 und 980 v. Chr. zerstört, so dass die Deponierung der Figurine später zu datieren ist. Aus der Schicht unterhalb der Mauer wurde Holzkohle entnommen und lieferte mit 95,4 % Wahrscheinlichkeit eine Datierung zwischen 1270 und 980 v. Chr.


Siegelabdruck

Ebenfalls eine Gottheit bildet ein ovaler, in Lehm gepresster Siegelabdruck (3,6 cm x 2,7 cm x 1,7 cm) ab. Es handelt sich um den auf einem Stier stehenden Gott Hadad bzw. Baal. Auf der Rückseite des Siegelabdrucks sind noch die Abdrücke der ehemaligen Verschnürung erkennbar.

Zeichnungen von Ernst Brückelmann

Projektpartner

Biblisch-Archäologisches Institut Wuppertal   (BAI
Deutsches Evangelisches Institut für Altertumswissenschaft des Heiligen Landes   (DEI)

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Schirmherrschaft

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Freunde und Förderer

  • Dr. Jackstädt-Stiftung, Wuppertal
  • Universität Wuppertal
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