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Gadara Region Project > Schirmherrschaft
19.10.2017

 

 

Das Jordanische Königshaus ist Schirmherr des Gadara Region Projects

Mit Beginn der Sommerkampagne 2007 hat das jordanische Königshaus die Schirmherrschaft über die Grabung auf dem Tall Zira'a übernommen.

Wir freuen uns über diese große Ehre und wichtige Anerkennung unserer Arbeit.


His Royal Highness Prince El Hassan ibn Talal
ist als Vertreter des Königshauses Schirmherr unserer Ausgrabung.


Fundübergabe im Sommer 2008

Am 16. Juli 2008 wurden von Prof. Dr. Dr. Dieter Vieweger und Dr. Jutta Häser 250 auf dem Tall Zira'a gefundene Objekte dem jordanischen Antikendienst übergeben. Die feierliche Übergabe fand am Deutschen Evangelischen Institut für Altertumswissenschaft in Amman unter Beteiligung ihrer Königlichen Hoheit, Prinzessin Sumaya bint El Hassan, des Generaldirektors des Antikendienstes, Dr. Fawwaz al-Khraysheh, des Direktors des jordanischen Nationalmuseums, Dr. Faris Nimri, des deutschen Botschafters in Amman, Dr. Joachim Heidorn, zahlreicher Kollegen jordanischer und internationaler archäologischer Institutionen sowie Pressevertretern statt.

Die Funde waren in den Jahren 2003 bis 2007 auf dem Tall Zira'a ausgegraben und anschließend ins Biblisch-Archäologische Institut in Wuppertal gebracht worden. Dort wurden sie fachmännisch gereinigt, naturwissenschaftlich analysiert und restauriert. Diese Arbeiten wurden von der Kulturhilfe des Auswärtigen Amtes und von privaten Spenden an das Biblisch-Archäologische Institut in Wuppertal finanziert.

Bei den Funden aus Bronze, Gold, Silber, Keramik, Knochen, Glas, Fayence und Stein handelt es sich vielfach um einzigartige Objekte, die keine Parallelen im Nahen Osten finden. Viele dieser Funde werden ab dem kommenden Jahr im Nationalmuseum in Amman zu sehen sein.

Ihre königliche Hoheit, Prinzessin Sumaya bint El Hassan, würdigte in ihrer Dankesrede ausdrücklich den hohen Wert der wissenschaftlichen Ausgrabung. Sie zeigte sich erfreut, diese sehenswerten Funde der jordanischen und internationalen Öffentlichkeit zugänglich machen zu können.

Besondere Aufmerksamkeit erregten die dreidimensionalen, digitalen Rekonstruktionen des eisenzeitlichen Wohnhauses und der spätbronzezeitlichen Stadt durch das Biblisch-Archäologische Institut Wuppertal und die Firma archimetrix Weimar, gesponsert durch die Kirchliche Hochschule Wuppertal/Bethel.


Her Royal Highness Princess Somaya bint El Hassan und der Director General der jordanischen Antikenbehörde (Department of Antiquities of Jordan), Dr. Fawwaz Al-Khraysheh (rechts), bei der Übergabe der 250 am BAI in Wuppertal restaurierten Funde an die zuständigen Behörden des Hashemitischen Königreiches Jordanien am 16. Juli 2008 im DEI Amman.

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